Leutnantsmühle im Oelzetal – Ein historischer Ort mit neuer Bestimmung
Die Leutnantsmühle im idyllischen Oelzetal zwischen Katzhütte-Oelze, Altenfeld und Großbreitenbach blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück. Ursprünglich als Mahl- und Schneidemühle betrieben, war sie ein alter Lehnsitz aus dem Hollbacher Erblehen. Um 1780 erwarb der Kapitän-Leutnant Kiesewetter die Mühle, die fortan als „Bocksbachmühle“ bekannt wurde.
Verschiedene Nutzungen im Laufe der Jahre
Im Laufe der Zeit wechselten die Besitzer der Mühle mehrfach, was auch zu unterschiedlichen Nutzungen führte. So wurde die Leutnantsmühle nicht nur als Mühle weiterbetrieben, sondern auch als Tischlerei und Böttcherei genutzt. Besonders bemerkenswert war, dass hier auch Fenster hergestellt wurden, was für die Region eine besondere Bedeutung hatte.
Die letzten Betreiber und der Wandel zur Ferienheimnutzung
Die letzten Betreiber der Leutnantsmühle waren die Gebrüder Werner. 1964 wurde das Anwesen schließlich verkauft und nach umfangreichen Baumaßnahmen als Ferienheim genutzt. Doch auch diese Nutzung fand irgendwann ein Ende. Auch Katrin’s Hoflädchen, dass im Jahr 2022 darin einzog, um der Leutnanntsmühle neues Leben einzuhauchen, stellte bereits Ende 2025 seinen Betrieb wieder ein. Somit steht die Mühle schließlich wieder leer.
